Beschreibung
Eines der dramatischsten Kapitel in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Mit dem Bau der Berliner Mauer setzten sofort Versuche ein, Menschen aus der DDR nach Westen in die Freiheit zu retten. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass Corpsstudenten und die Berliner Corps in der Fluchthilfe von Ost nach West eine zentrale Rolle spielten. Eine umfassende historische Aufarbeitung dieses Engagements steht bis heute aus. Dieser Band dokumentiert die Erinnerungen aktiver Fluchthelfer: Volker G. Heinz galt als einer der erfolgreichsten Fluchthelfer. Von der Stasi gefasst, musste er lange Monate im Gefängnis verbringen, bis er vom Westen freigekauft wurde. Hans Bernd Herzog berichtet von seiner abenteuerlichen Flucht über Bulgarien. Fluchthelfer Gernot Preuss erzählt von seinen Aktivitäten, die auch ihn ins Stasi-Gefängnis brachten. Alle drei gehören einem Corps an. Peter Schulenburg schildert eine gewagte Flucht, an der Angehörige des Berliner Corps Guestphalia beteiligt waren – und bei der sogar Schüsse fi elen. Drei weitere Texte beleuchten die Beteiligung der Berliner Corps im Allgemeinen sowie der Corps Marchia und Lusatia im Besonderen. Einen Blick von außen bietet ein Interview mit Klaus-M. von Keussler, der am Bau des legendären Tunnels 57 beteiligt war.
Autor: Carsten Beck
Umfang: 140 Seiten


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